OFFENER BRIEF AN DIE ÖSTERREICHISCHE MINISTERIN KLAUDIA TANNER VOM 04.04.2026
Sehr geehrte Frau Ministerin Tanner,
zum kürzlich ergangenen Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofs, Quelle BILD-Zeitung vom 04.04.2026, Seite 1:
Die Kurzhaar-Pflicht für Soldaten (m/w/d) ist essentiell für das Überleben der Soldaten im Kampf. Nur mit einem kurzen Haarschnitt ist es möglich, sich mit einer ABC-Maske (BW-Bezeichnung) gegen eingesetzte Kampfstoffe eines potentiellen Feindes zu schützen. Die Maske muss blitzschnell aufgesetzt werden können. Sieben Sekunden nach Erfassen des Kampfstoffes sind da schon die äuẞerste Grenze. Damit der Soldat sein Leben und damit auch das seiner Kameraden effizient schützen kann, zählt nicht jede Sekunde, sondern jede Zehntelsekunde, um dann auch den militärischen Auftrag erfüllen zu können.
Diejenigen militärischen Kräfte, die Sie bei der Anstrengung des Prozesses begleitet haben, sollten Sie aus meiner Sicht sofort vom Dienst freistellen, denn entweder war die Beratung Inkompetenz oder ein subversives Anliegen. Die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz, den Umgang und die Bedeutung der Maske müssen die wissen. Die Erhaltung des Lebens des Soldaten in engster Verbindung mit der Erfüllung des Auftrages muss über allem stehen. Den potentiellen Feind im Gefecht interessiert nicht die Ästhetik Ihrer Soldaten. Der potentielle Feind will die Ihnen unterstellten Soldaten im Gefecht töten. Soldat sein, mit dem Herzen sein, für die Verteidigung mit dem Leben für sein Land einstehen zu wollen, ist nicht Teil eines Schönheitswettbewerbes. Im militärischen Gefecht geht es um Tod oder Leben, um die Erfüllung des militärischen Auftrages, um die Verteidigung des eigenen Volkes und nicht darum, hübsch sein zu wollen, denn das wird Menschenleben kosten, weil jede Zehntelsekunde zählt.
Bei einer zu intensiven "Haarpracht" gibt es ein Dichtigkeitsproblem in den Ansätzen an der Kopfhaut. Und das heißt dann "in Schönheit sterben". Bubikopfhaarschnitt. Zudem wie bereits oben geschildert erfordert intensiver Haarbewuchs längere Zeit zum Aussetzen der Maske. Ein Totschlagargument.
Zum beigefügten Photo: Ein solcher Haarschnitt geht nur als journalistischer Freigeist im zivilen Leben. In Abgrenzung zu Polizist sein: Polizeiliche Kräfte sind der Bedrohung durch ABC-Kampfstoffe nur theoretisch, marginal praktisch ausgesetzt. Da unterliegen Soldaten härteren Restriktionen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Klimmeck
In meiner Umfangssprache: "Schmeißen Sie Ihre militärischen Berater, die Ihnen Hygieneargumente für Ihre Verteidigung vor Gericht nahe legten, sofort achtkantig raus. Die haben Sie hintergangen. Jeder Soldat weiß schon als Rekrut, wie wichtig sich die Dichtigkeit der Maske für das Überleben im Kampf darstellt.
Hören Sie die nicht mal an. Sofort raus mit denen. Zu Ihrer persönlichen Situation als Ministerin: Sie sind in letzter Instanz verantwortlich, wenn auch nur einer Ihrer Soldaten wegen undichtem Sitz oder zu langem Aufsetzen der Maske draufgeht, weil die üppigen Haare im Weg waren. Ungeachtet dessen, dass dadurch die Erfüllung des Auftrages durch die militärische Einheit gefährdet wurde und da einer der Ihren hops gegangen ist, wird die Presse Sie platt machen. Die werden sich durch das Urteil des österreichischen Verfassungsgerichtshofs in der medialen Berichterstattung nicht beirren lassen."
Die Textseite "OFFENER BRIEF AN DIE ÖSTERREICHISCHE MINISTERIN KLAUDIA TANNER VOM 04.04.2026" ist seit dem 04.04.2026 um 20. 05 Uhr online.

